I like fish

Ich hab Freunde, die fahren nicht in den Osten, weil sie Angst haben vor Nazis. Und ich kenne Leute die ziehen da hin. Trotz Nazis. Und bauen was auf. Michael Wickert ist einer von ihnen. Micha hat in Gerswalde die Fischräucherei „Glut & Späne“ aufgebaut. Im Winter räuchert er drinnen, im Kalträucherofen. Da werden die Fischfilets in den kalten Rauch gelegt. Im Sommer räuchert er draußen, heiß überm Buchenholz-Feuer. In Gerswalde, auf der Terrasse der Schlossgärten: ein interessantes und beliebtes Ausflugsziel. Vor einigen Jahren haben engagierte Menschen angefangen, die zerfallenen Terrassen des Schlossgartens herzurichten und dort Permakultur-Gemüsebeete anzulegen. Da kann … I like fish weiterlesen

So werden Träume wahr

Was wäre, wenn wir schönere Städte hätten, wo man sich auch als Fußgänger sicher bewegen kann? Wenn wir kein Auto mehr brauchen würden? Wenn wir gesundes Essen hätten, was jede/r sich leisten kann? Wenn wir saubere Luft hätten zum Atmen? Wenn wir in gesunden Häusern wohnen würden? Mit Natur drumherum? Wenn wir nicht mehr in Urlaub fahren würden, weil es bei uns so schön ist? Wenn wir eine interessante und wichtige Arbeit hätten? Was wäre, wenn wir mit netten Menschen zusammen leben würden? Und wenn keiner mehr befehlen und keiner mehr gehorchen müsste? Was wäre, wenn wir liebevoll – okay … So werden Träume wahr weiterlesen

Bier ist politisch!

Es gibt was in der schönen Uckermark, was man nicht mehr oft sieht: Gerste! Und wofür braucht man Gerste? Genau! Für Bier. Uckermark? Ist das nicht diese „abgehängte“ Gegend da oben im Osten, wo nur noch alte Leute wohnen und keine Busse mehr fahren? Das mit den Bussen ist immer noch ein Problem, stimmt, aber sonst: Es tut sich was in der Uckermark – viele junge Menschen ziehen hier her und bauen was auf. Es gibt ökologischen Obstanbau mit alten Obstsorten, eine Gärtnerei, eine Schafzucht, eine Fischräucherei und vieles mehr. Und: eine Brauerei im Aufbau. Sarah kommt aus Köln. Sie … Bier ist politisch! weiterlesen

Gestern im Hambacher Forst

Ganz schön nervös, die junge Frau von der RWE-Security. Gestern hatte ich eine Begegnung der besonderen Art. Da will ich ein paar Fotos machen von dem großen Loch am Hambacher Forst, und als ich auf dem Weg bin zum Rand, höre ich hinter mir Hupen. Dann nochmal die Hupe. Anscheinend bin ich gemeint. Ein Wagen kommt hinter mir her, eine junge Frau rennt auf mich zu, das sei Werksgelände, das dürfe man nicht betreten. Na woher soll ich das denn wissen, da steht nirgends ein Schild. Ich erkläre, dass ich nur ein paar Fotos machen will vom Tagebau, sowas hab … Gestern im Hambacher Forst weiterlesen